

Ein Wohnwagengespann und zwei weitere Autos waren am Donnerstagnachmittag in einen schweren Unfall auf der Tiroler Fernpassstraße bei Heiterwang (Bezirk Reutte) verwickelt. Ein Großeinsatz war die Folge. Drei Personen wurden verletzt, darunter ein Mädchen (14).
Ereignet hat sich der Unfall gegen 15 Uhr. Ein 76-jähriger Deutscher wollte mit seinem Auto, in dem sich noch seine Ehefrau befand, im Bereich einer Raststation auf die B179 einbiegen. Dabei dürfte er ein herannahendes Wohnwagengespann einer niederländischen Familie übersehen beziehungsweise dessen Geschwindigkeit falsch eingeschätzt haben.
Wohnwagen löste sich von Auto
Das Wohnwagengespann prallte daraufhin mit voller Wucht gegen den Pkw des Deutschen, wodurch dieser in den angrenzenden Straßengraben geschleudert wurde. „Außerdem löste sich beim Zusammenstoß der Wohnwagenanhänger vom Auto. Eine in die entgegengesetzte Richtung fahrende 60-jährige Deutsche musste dem Pkw des Niederländers ausweichen und führte eine Vollbremsung durch“, schildert die Polizei.
Der herrenlose Wohnwagen rollte am Auto der Deutschen vorbei, touchierte dieses noch am links am Heck und kam ebenfalls im Graben zum Stillstand.
Die Ermittler.
Unmittelbar vor dem Wagen der Frau schleuderte der Pkw des 46-jährigen Niederländers, in dem noch seine Ehefrau und dessen beiden Kinder (elf und 14 Jahre) saßen, ebenfalls in den angrenzenden Graben. „Der herrenlose Wohnwagen rollte am Auto der Deutschen vorbei, touchierte dieses noch am linken Heck und kam ebenfalls im Graben zum Stillstand“, so die Ermittler.


Drei Verletzte im Krankenhaus
Der 76-jährige deutsche Fahrzeuglenker, dessen Ehegattin sowie die 14-jährige Tochter des Niederländers erlitten Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden sie ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert. An allen beteiligten Unfallfahrzeugen entstand massiver Schaden.
Verkehr über Ortsgebiet umgeleitet
Während des Einsatzes und der Bergung der Unfallfahrzeuge wurde der Verkehr über das Ortsgebiet von Heiterwang umgeleitet. Im Einsatz standen der Notarzthubschrauber „RK2“, die Rettung mit zwei Fahrzeugen, die Freiwillige Feuerwehr Heiterwang mit zwei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften, ein Abschleppunternehmen mit drei Fahrzeugen, das Baubezirksamt und die Polizei mit zwei Streifen.
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