

Das Grundnahrungsmittel Asiens gedeiht auch in unseren Breiten! Damit hat einst wohl kaum jemand gerechnet: Mit Reis auf Weinviertler Äckern hat Gregor Neumeyer eine Marktlücke entdeckt – und weiterverfolgt. Das erste Pflänzchen gedieh vor neun Jahren – und aus dem kleinen Bio-Start-up hat sich eine regelrechte „Reis-Kommune“ entwickelt.
Denn mehr als 100 Tonnen werden heuer erstmals mit 18 Partner-Landwirten produziert – es ist Trockenreis, wohlgemerkt. Dessen Vorteil: Bei der speziellen Züchtung sind keine Wasserflutungen nötig. Und: „Wir können damit den bewussten Einkauf von Lebensmitteln, die sonst tausende Kilometer um die Welt transportiert werden, in unseren Breiten ermöglichen“, so der Gerasdorfer.
Dieses Projekt bietet auch eine gesunde und zugleich wirtschaftlich interessante Anbaualternative für derzeit 18 weitere Landwirte.
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf
Expansion: Vom Reispackerl zu Waggonladungen
Wie es mit innovativen Unternehmern so ist, folgte nun der nächste Schritt – eine Expansion: Der neue, vergrößerte Reishof bietet nicht nur mehr Lagerraum und Büroflächen, sondern auch Vermarktungs- und Verkostungsbereiche.


Das wurde auch schon nötig, denn Neumeyer hat die Weichen längst auf die Großabnehmer-Schiene gestellt: Knapp 300 Händler in Österreich, Deutschland und der Schweiz beliefert der Landwirt, auch Großkunden wie Babynahrungskonzerne und Bäckereiketten sind dabei.
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