Bis zum Donnerstag dürfte es zumindest im Norden Salzburgs weiterhin 30 Grad oder mehr geben – die erste Hitzewelle rollt an. Wasserratten suchen in einigen der 608 Seen im Bundesland nach Abkühlung. Aber nicht alle können eine echte Erfrischung anbieten.
Von A wie Amertaler See auf Mittersiller Stadtgemeindegebiet bis Z wie Zaunersee im Zederhauser Riedingtal: Stolze 608 Seen nennt das Salzburger Land sein Eigen. Viele von ihnen, darunter auch eiskalte Hochgebirgsstauseen wie der Amertaler See, freuten sich gestern über den bis dato größten Andrang von Badegästen und Abkühlungsuchenden in diesem Sommer.
Das verwundert nicht. Der Blick auf die Wettervorhersage lässt zumindest bis Donnerstag durchgehend auf heiße 30 Grad und teils mehr schließen. Zumindest die Stadt Salzburg und der Flachgau haben ihre erste kleine Hitzewelle zu überstehen.
Erst der zweite richtig heiße Sommersonntag
Der Sonntag gestern sprengte auch deswegen die bisherigen Besucherbestmarken des Jahres, weil er mit 32 Grad nach dem 21. Juli (30) überhaupt erst der zweite Tag des Sommers jenseits der 30-Grad-Marke war.
„Im Juni und Juli hab ich nie so den Drang verspürt, baden zu gehen“, erzählte ein Besucher des Almkanals in Gneis der „Krone“ gestern. „Die Gewitter und Regenschauer dazwischen waren immer wieder eine Abkühlung. Jetzt muss man wirklich selbst ins Wasser!“
Eine garantierte Abkühlung neben dem Almkanal will gut gewählt sein: 28 Seen sind im Bundesland als Badeseen ausgewiesen. Zumindest in Eben, Werfenweng (Wengsee) und im Seepark St. Martin am Tennengebirge darf man sich auf Wassertemperaturen unter 21 Grad freuen.
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