Entscheidung um Rabl-Stadlers Spitzenjob (76) bei Bundestheater-Holding zieht sich hin.
Längst hätte entschieden werden sollen, ob Ex-Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler (76) künftig Österreichs größte Theaterorganisation beaufsichtigen soll. Der Vorsitz im Aufsichtsrat der Bundestheater-Holding GmbH muss nämlich neu besetzt werden. Bis zu ihrem Tod im Juni hatte die Ex-Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein den Posten inne. Rabl-Stadler wurde von Neos-Kultursprecher Sepp Schellhorn als Nachfolgerin vorgeschlagen.
Nun droht die umtriebige Salzburger Kulturmanagerin just an der formalen Altersgrenze (unter 70 Jahren) zu scheitern. „Ich finde, es kommt auf die Qualifikation an, nicht auf das Alter“, steht Neos-Kultursprecher Sepp Schellhorn weiterhin fest hinter seinem Vorschlag.
Ob für Rabl-Stadler deshalb eine Ausnahme im Paragrafen-Protokoll erfolgen wird, ist noch unklar. Entscheiden könnte das Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.
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