

Was für ein Auftritt! Erstmals überhaupt gab es beim Generali Open in Kitzbühel ein Gratis-Livekonzert am Quali-Sonntag. Die Band „Folkshilfe“ rockte die Bühne ordentlich. Ein Interview beim „Krone“-Truck durfte natürlich auch nicht fehlen (siehe Video oben).
„Unser Ziel ist, das Qualifikations-Wochenende aufzuwerten, daher haben wir heuer zum ersten Mal ein Livekonzert organisiert. Es freut uns sehr, dass wir für die Premiere die bekannte heimische Band ,Folkshilfe’ gewinnen konnten“, betont Turnier-Geschäftsführer Florian Zinnagl.
„Auch für uns ist es hier heute eine Premiere“
Noch bevor die Band loslegte, stattete das Trio dem „Krone“-Truck einen Besuch ab. „Auch für uns ist es hier heute eine Premiere. Am Center Court wird aufgeschlagen, wir werden aufspielen und ein musikalisches Ass nach dem anderen servieren“, schmunzelte Florian Ritt.
„Unser eigenes Ding machen“
Auffällig ist, dass sich die Band in ihren Songs auf Dialekt spezialisiert hat. Warum? „Wir wollten von Anfang an unser eigenes Ding machen. Wir haben mittlerweile eine Nische kreiert, die nirgends so richtig hinpasst. Wir waren nie die Coolsten, deshalb sind wir aber auch nicht die Uncoolsten. Es gibt uns schon lange und jetzt bekommen wir diesen Wert immer mehr zurück – und zwar von einem so breiten Publikum, von links nach rechts, von oben bis unten und von jung bis alt. Das ist in einer Zeit, in der so extrem darüber diskutiert wird, wer zu welchem Lager gehört, sehr wichtig“, so Ritt.


Und wie ist der Bezug zum Tennissport? Der Bandleader lächelt: „Wenn, ist das bei mir eher Tischtennis.“
Große Unplugged-Konzerthäuser-Tour
Kitzbühel ist übrigens nur eine Station von vielen. „Wir haben einen richtig krassen Festival-Sommer hinter uns. Ein Highlight folgte auf das andere. Und im Herbst realisieren wir eine große Unplugged-Konzerthäuser-Tour, im Zuge derer wir mit fünf weiteren Musikerinnen und Musikern etwas ganz Neues versuchen. Dafür kommen wir auch nach Innsbruck – und zwar am 23. Oktober“, rührte er die Werbetrommel.
Am frühen Abend hielt die Band ihre Versprechen und so mancher Tennisfan wurde wohl „Folkshilfe“-Fan.
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