Nach dem Kracher gegen Fenerbahce und Startrainer Jose Mourinho hat sich die Admira in die Berge zurückgezogen. Vier Tage Camp in Tux. Warum es die Südstädter ins Heimat-Bundesland von Neo-Trainer Silberberger verschlug und welcher Neue dabei ist, verriet Sportdirektor Peter Stöger der „Krone“.
Peter Stöger, der Stadtmensch, fühlt sich wie daheim, wenn er auf den 2100 Meter hohen Penken inmitten der Tuxer Alpen blickt. Zurecht. Seit dem Vorjahr besitzt Admiras Sportdirektor mit seiner Lebensgefährtin Uli unten in Tux nämlich ein Haus. „Das Zillertal ist unsere zweite Heimat geworden.“ Zur Bevölkerung wurde eine freundschaftliche Bindung aufgebaut.
Wie auch zum Fußballklub der knapp 2000 Seelen zählenden Gemeinde. „Daher haben wir uns entschieden, hier mit der Admira ein viertägiges Camp zu absolvieren – was aber nichts damit zu tun hat, dass wir jetzt mit Thomas Silberberger einen Tiroler Trainer haben“, zwinkert Stöger. Dennoch fühlte sich der Coach sichtlich wohl, als es mit dem gesamten Kader und dem Staff auf einer Wanderroute rauf in die Berge ging. „Diese herrliche Gegend ist ideal für Teambuilding.“
Mit ein Grund, warum Stöger beschloss, im Gegensatz zum vergangenen Winter ein Trainingslager zu organisieren. „Wir haben jetzt doch einen größeren Umbruch.“ Vorerst 14 Abgänge, zehn Neue, mit dem 26-jährigen Josef Weberbauer wird nach Deni Alar und Matija Horvat ein dritter Spieler aus Leoben dazustoßen. Der Flankenspieler gefiel im Test gegen Fenerbahce, ist bereits mit im Camp.
Da für David Puczka immer wieder – vorerst noch lose – Anfragen aus Italien kommen, hält Stöger weiter Ausschau nach Verstärkungen für die Außenbahn. „Wir hoffen diesbezüglich natürlich auf Hilfe unseres Partnerklubs Celtic Glasgow.“ Die Schotten wissen jedenfalls, auf welchen Positionen die Admira noch frisches Blut benötigen würde.
Der Marsch auf den Penken hatte jedenfalls auch Symbolcharakter. Die Südstädter wollen es in dieser Saison wissen: Aufstieg zum Gipfel, der auf sportlicher Ebene Meistertitel in der 2. Liga heißt …
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