Die Abteilung Fotografie des Grazer Forum Stadtpark definiert in der Ausstellung „Fam.“ die Familie neu. Und von 9. bis 11. Juli locken drei feministische Wrestling-Performances.
Familie ist ein Netz, das uns prägt und beeinflusst, wer wir sind und wie wir uns fühlen“, heißt es im Text zur Ausstellung „Fam.“ im Grazer Forum Stadtpark. Das umschließt nicht nur Eltern, Großeltern und Geschwister, sondern auch jene Menschen, die wir lieben und die wir uns als Familie erwählen.
In beiden Fällen wirken sich die engen Bande auf das Leben aus. Generationenübergreifende Traumata spielen da ebenso eine Rolle wie dysfunktionale Muster. Ob nun biologische Verwandtschaft oder Wahlverwandtschaft, letztlich geht es um ein Zugehörigkeitsgefühl. Clara Wildberger interessiert in der von ihr kuratierten Ausstellung, wo diese Familienbande zu finden sind. Das klassische Fotoalbum hat da meist schon ausgedient, wurde vom Auftritt in den sozialen Medien und Chat-Gruppen abgelöst.
Mit Arbeiten von Franzis Kabisch, Philippe Gerlach, Agnė Juodvalkytė, Reza Kellner und anderen mehr zeigt sie diese neuen Definitionen und Manifestationen von Familie noch bis 20. Juli im Hauptraum des Forum Stadtpark auf.
Feministisches Wrestling
Handfester geht es in der Performance „1 Ring hat 4 Ecken“ zu, die von Dienstag, 9. Juli, bis Donnerstag, 11. Juli, jeweils ab 20 Uhr im Rahmen der „Halle für Streit“, als die sich das Forum Stadtpark heuer ausgerufen hat, über die Bühne geht. Nadja Brachvogel, Nina Dafert und Maja Karolina Franke erkunden in der Regie von Victoria Fux die Gesellschafts- und Identitätspolitik von Frauen. Das ist feministisches Wrestling ohne Gnade.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.