Die finanziellen Spielräume werden für die Gemeinden immer enger. Das könnte zu Problemen bei größeren Projekten führen.
Schon seit dem Jahr 2017 wird über ein Hallenbad im Flachgau diskutiert. Beim Bau zahlt das Land kräftig mit. Immerhin soll das Projekt in Seekirchen mehr als 10 Millionen Euro kosten. Schon jetzt klar: Die beteiligten Gemeinden müssen den jährlichen finanziellen Abgang stemmen. Vom Land kam stets die klare Absage, die Betriebskosten mitzufinanzieren.
Das will die SPÖ jetzt ändern. Mit einem dringlichen Antrag soll im Landtag zumindest eine Beteiligung am Abgang für die ersten drei Jahre erreicht werden. „Mit dieser Beteiligung wäre das Hallenbad erst einmal gesichert“, sagt Sport-Sprecher Max Maurer. Denn der finanzielle Spielraum für die zwölf beteiligten Gemeinden wird immer angespannter. „Das Land darf das Projekt nicht sterben lassen“, so Maurer. Er verweist auf die Dringlichkeit des Bades, damit Kinder schwimmen lernen.
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