Mit einer digitalen Karte will der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) Gefahrenstellen für Fußgänger sammeln. In Tirol sind mittlerweile mehr als 200 vermerkt. Sämtliche Daten werden gesammelt an Gemeinden und Städte weitergeleitet.
Zu schmale oder fehlende Gehwege, keine sichere Straßenüberquerung zur Bushaltestelle oder zu lange Rotphasen bei Fußgängerampeln – Problemstellen auf oder entlang der heimischen Straßen gibt es zuhauf.
Bereits mehr als 200 Einträge für Tirol
Der VCÖ bietet nun auf seiner Webseite eine Online-Karte, auf der Fußgänger etwaige gefährliche Stellen eintragen bzw. markieren können. „Gehen ist die gesündeste, umweltfreundlichste und kostengünstigste Form der Mobilität. Hürden wollen wir gemeinsam mit der Bevölkerung aufzeigen, sammeln und an die zuständige Behörde weiterleiten“, erklärt VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky. In Tirol sind bereits mehr als 200 Einträge vermerkt.
Durch dieses Instrument erhalten Gemeinden und Städte wertvolle Infos und können vor Ort prüfen, welche Möglichkeiten der Verbesserung es gibt.
VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky
Was passiert mit den eingetragenen Daten? Diese werden vom VCÖ an die zuständigen Gemeinden und Städte übermittelt. „Durch dieses Instrument der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung erhalten Gemeinden und Städte wertvolle Informationen und können vor Ort prüfen, welche Möglichkeiten der Verbesserung es gibt. Die Sicherheit ihrer Bevölkerung ist den Gemeinden und Städten ein wichtiges Anliegen“, so Jaschinsky, die zudem ergänzt: „Je früher die Gemeinden und Städte davon erfahren, umso besser.“
Die Online-Karte des VCÖ gibt es unter https://map.vcoe.at/gehen/
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