Nach Murenabgang

Hunderte Pendler auf Bahnhöfen gestrandet

Steiermark
11.06.2024 14:19

Die Unwetter in der Steiermark haben auch auf den Zugverkehr negative Auswirkungen. Von Dienstag bis Freitag muss der Zugverkehr zwischen Graz und Bruck an der Mur ausgesetzt werden – der Schienenersatzverkehr konnte den Ansturm am Dienstag nicht auffangen.

Heftige Unwetter haben am Wochenende in der Steiermark für zahlreiche Behinderungen gesorgt – unter anderem gab es auch einen Murenabgang an der Bahnstrecke zwischen Frohnleiten und Peggau-Deutschfeistritz. Und der wird Bahnkunden wohl noch länger beschäftigen: „Im Zuge der heutigen Begutachtung mit dem Landesgeologen, wurden umfassende Hangsicherungsarbeiten zwischen den Bahnhöfen Frohnleiten und Peggau-Deutschfeistritz angeordnet. Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nicht in der Nacht durchgeführt werden“, schreibt die ÖBB in einer Aussendung vom Montag.

Es kommt daher tagsüber ab 11. Juni bis inklusive Freitag, 14. Juni, täglich zu einer kompletten Streckensperre für den Nahverkehr von 08:15-18:00 Uhr und für den Fernverkehr von 08:15-16:15 Uhr.

Die Auswirkungen im Detail

Fernverkehr:

  • 11. Juni bis 14. Juni: täglich von 08.15-16.15 Uhr: Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Bruck an der Mur/Leoben Hbf und Graz Hbf, Züge warten die Ankunft der Busse ab
  • 14. Juni bis 5. Juli: Planbetrieb mit geringen Verspätungen von bis zu 10 Minuten 

Nahverkehr:

  • 11. Juni bis 14. Juni: täglich von 08.15-18.00 Uhr: einzelne Zugausfälle, ausgedünnter Nahverkehr mit Shuttleverkehr mit Bussen zwischen Frohnleiten und Peggau-Deutschfeistritz
  • 14. Juni bis 16. Juni: Nahverkehr mit geringen Verspätungen von bis zu 10 Minuten
  • 17. Juni bis 5. Juli: Nahverkehrskonzept befindet sich in Ausarbeitung und wird zeitnah bekannt gegeben

Für den Personenverkehr wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Doch dieser konnte den Ansturm von Tausenden Pendlern nicht auffangen. Hunderte Menschen warteten auf den Bahnhöfen in Bruck, Leoben und Frohnleiten auf eine Transportmöglichkeit nach Graz. Auch am Grazer Hauptbahnhof warteten viele Menschen auf Busse in die entgegengesetzte Richtung. „Am Vormittag konnten die Fahrten im Schienersatzverkehr auf der Südstrecke in nicht ausreichender Kapazität durchgeführt werden“, räumt man bei den ÖBB ein. „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten bei unseren Reisenden und möchten darauf hinweisen, dass eine Entschädigung über die Fahrgastrechte möglich ist.“

Im Laufe des Vormittags konnten die Kapazitätsengpässe behoben werden, der Schienenersatzverkehr sei nun vollständig eingerichtet, meldete ÖBB-Sprecher Herbert Hofer kurz nach Mittag. 

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