Radweg und Schienenstrang: Für zwei Ausflugsgemeinden soll nun ein wegweisendes touristisches Konzept umgesetzt werden. Dabei soll der Ötscherland-Express erhalten bleiben – und gleichzeitig sollen attraktive Strecken für Drahtesel-Freunde geschaffen werden.
Sechs Jahre ist beinahe nichts passiert – jetzt geht’s gleich mit Volldampf los: Der Ötscherland-Express und die einzigartige Strecke sollen erhalten bleiben. Der nun zuständige Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) hat beim Thema „Radweg statt Bahnstrecke“ rasch die Notbremse gezogen und eine klare Position eingenommen.
Nun folgte eine weitere Weichenstellung: In enger Abstimmung mit Vertretern der Gemeinden Lunz am See und Gaming wurde festgelegt, unter welchen Rahmenbedingungen die Ybbstalbahn-Bergstrecke und der Betrieb der Museumsbahn Ötscherland-Express erhalten werden können. Gleichzeitig wollen die Standortgemeinden – wie berichtet – die Radinfrastruktur zwischen Lunz und Gaming verbessert wissen.
Wir können Tradition bewahren und gleichzeitig Neues schaffen!
Landesvize und Verkehrslandesrat Udo Landbauer
„Ich habe immer betont, dass es nicht darum gehen kann, die historische und einzigartige Bahnstrecke und einen Radweg gegeneinander auszuspielen. Wir können Tradition bewahren und Neues schaffen“, sagt Landesvize Landbauer. Konkret wird nun eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die Bürgermeister Andreas Fallmann (Gaming) und Josef Schachner (Lunz) freuen sich über die Doppel-Nutzung und meinen: „Die Studie ist der erste Schritt um die Möglichkeiten zu bewerten und dann rasch in die Umsetzungsphase zu kommen.“
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