Am Samstag hat die SPÖ Graz gemeinsam mit Bundesparteichef Andreas Babler am Grazer Volksgarten-Pavillon eine Regenbogenfahne gehisst. Nur knapp eine Stunde danach war sie weg. Eine Anzeige ist geplant.
Der Juni steht im Zeichen des Regenbogens. Viele machen sich im „Pride Month“ stark für Rechte von schwulen, lesbischen, bisexuellen Menschen und anderen aus der LGBTIQ+-Community. Am Samstag gegen 10.15 Uhr haben SPÖ-Mitglieder im Zuge dessen eine Flagge am Pavillon im Grazer Volksgarten gehisst.
Böse Überraschung
Schon eine Stunde später kam die böse Überraschung: Die Fahne war verschwunden, wie die Vorsitzende der Soho Steiermark – das ist die LGBTIQ-Organisation innerhalb der SPÖ – Anna Robosch schildert. Wenig später wurde die bunte Flagge gefunden. Unbekannte hatten versucht, sie in den Mühlgang zu werfen.
Als Aktivisten der Soho die Flagge zurückbringen wollten, wurden sie laut Robosch „von einem vorbeigehenden Paar angefeindet, mit den Worten: ,Man sollte die Fahne verbrennen‘.“
Anzeige wird vorbereitet
Robosch will den Vorfall am Montag zur Anzeige bringen. „Wir werden sowohl den Angriff auf die Fahne als auch die persönliche Anfeindung unserer Aktivist:innen zur Anzeige bringen, denn wir werden den Hass nicht einfach hinnehmen. Und wir werden uns schon gar nicht einschüchtern lassen, sondern weiterhin offen und stolz sichtbar sein.“
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