In Tirol haben am Donnerstagabend zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr den Lech nach einem verschwundenen Stand-up-Paddler abgesucht. Ein Passant hatte zuvor Alarm geschlagen.
Gegen 19.40 Uhr beobachtete ein 66-jähriger Mann laut Polizei von der Vorderhornbachbrücke (Bezirk Reutte) aus, wie eine Person mit einem Stand-up-Paddle-Board auf dem Lech unterwegs war. Auf einer Stromschnelle soll der bislang unbekannte Sportler das Gleichgewicht verloren und vom Board gestürzt sein. Anschließend sei die Person abgetrieben worden.
Suche ohne Ergebnis abgebrochen
„Nachdem der Zeuge die Person nicht mehr sehen konnte, setzte er einen Notruf ab“, heißt es seitens der Polizei. Helfer aus Stanzach, Forchach, Vorderhornbach, Rieden, Ehenbichl, Höfen und Weißenbach am Lech, die Wasserrettung Reutte, das Roten Kreuz, Bergretter mit Drohnen sowie ein Rettungshubschrauber machten sich sofort auf den Weg zum Einsatzort. Gefunden wurde niemand. „Gegen 21.30 Uhr wurde die Suche ohne Ergebnis abgebrochen“, so die Exekutive.
Die Ermittler suchen nun nach Zeugen bzw. hoffen, dass sich der Stand-up-Paddler selbst bei ihnen meldet (Telefon: 059133/7152).
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