24.10.2012 17:20 |

Bestseller im Kino

Regisseur Detlev Buck lässt die Welt in 3D vermessen

Eine Kinoerlebnis wie von gestern mit den technischen Mitteln von morgen - das beschert "Die Vermessung der Welt" (Kinostart: 25. Oktober). Regisseur Detlev Buck hat den Bestseller des österreichischen Autors Daniel Kehlmann in 3D verfilmt.

Detlev Buch setzt auf dickes, fettes, knalliges Kino. Die Welt, die der Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrecht Abraham Schuch) bereist und katalogisiert, ist bunt, groß und voller Abenteuer. Dagegen müssen sich die Landvermessungsarbeiten, die der Mathematiker Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) im heimatlichen Braunschweig zwischen Misthaufen und Gänsen unternimmt, vergleichsweise mickrig ausnehmen.

Am Anfang und am Ende treffen die beiden gegensätzlichen Wissenschaftler, von denen der eine der Welt von der Studierstube aus auf den Grund geht, der andere sie empirisch unter die Lupe nimmt, aufeinander - als talentierte, wissbegierige Buben, die das Glück allerhöchster Gunst und Förderung genießen, und als reife Männer, deren Begegnung auf der Höhe ihres Ruhmes 1828 auf einem Kongress in Berlin zunächst zum Desaster zu werden droht.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Basierend auf dem großartigen Roman von Daniel Kehlmann, kredenzt uns Regisseur Detlev Buck ein bildgewaltiges Abenteuer in 3D, das den lakonischen Witz der literarischen Vorlage aufgreift und mit fantastischen Drehorten wie Ecuador fesselt, wo Humboldt, den Albrecht Schuch mit einer Mischung aus naiver Neugier und der Überheblichkeit des Wissenschafters spielt, 1802 den Chimborazo bestieg. Als gestrenger Lehrer des Gauß'schen Wunderknaben brilliert Karl Markovics. Eine spannende Doppelbiografie zwischen Wahrscheinlichkeitsrechnung, Vegetationsgeografie und den Schrullen zweier Geistesmänner, die einander erst bei einem Kongress begegnen sollten.

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