Die Wirtschaftslandesräte aller neun Bundesländer trafen sich zu einer Konferenz. Im Gespräch mit der „Krone“ hob Tirols Landesrat Mario Gerber drei wichtige Punkte hervor. Ganz oben steht eine Deklaration, die einstimmig unterzeichnet wurde.
In Kärnten fand am Freitag ein Treffen der Wirtschaftsreferenten aller neun Bundesländer statt. Worüber sich Tirols Wirtschaftslandesrat besonders freut, ist, „dass wir einstimmig eine Deklaration für den Standort Österreich unterzeichnet haben, in der wir uns gegen überbordende Richtlinien und Überregulierungen aussprechen“. Konkret geht es um den Abbau der Bürokratie und die Beseitigung von quasi sinnlosen Gesetzen, die den Unternehmern das Wirtschaften erschweren.
Wir müssen Wirtschaft wieder zulassen, sie sichert den Wohlstand in unserem Land.
Mario Gerber
Für Regelarbeitszeit ausgesprochen
„Wir müssen Wirtschaft wieder zulassen, sie sichert den Wohlstand in unserem Land“, so Gerber. Die Referenten sprechen sich in der Deklaration weiters für die Regelarbeitszeit (außer für Menschen mit Betreuungspflichten) aus sowie Erleichterungen bei der Rot-weiß-Rot-Karte, um den Arbeitskräftemangel zu bekämpfen. „Nur so kann Tirol weiterhin wettbewerbsfähig bleiben“, ist Gerber überzeugt.
Mehr Tempo bei Zahlungen der Cofag eingefordert
Zweites wichtiges Thema laut dem Landesrat: „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die ausstehenden Zahlungen der Cofag endlich ausbezahlt werden. Hier hat der Koalitionspartner auf Bundesebene blockiert.“
Als Drittes hebt Gerber, der auch Tourismuslandesrat ist, hervor, dass „wir Wirtschaftsminister Martin Kocher dazu aufgefordert haben, dass Mitarbeiterwohnungen von Tourismusbetrieben nicht mehr nur bis zu einer Größe von 30 Quadratmeter sachbezugsbefreit sind“. Um Mitarbeiter für den Tourismus zu gewinnen, brauche es qualitativ hochwertige Unterkünfte.
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