Milliarden-Deal

Steigt Putins Gazprom groß bei Ungarn-Meister ein?

Fußball International
22.04.2024 19:02

Aufregende Tage erlebt man derzeit als Fan von Ferencváros Budapest – kaum haben die Grün-Weißen am vergangenen Wochenende ihren 35. Meistertitel, den 6. in Folge, fixiert, steht ihnen offenbar ein veritabler Geldsegen aus Russland ins Haus! Gazprom, weltweit größtes Erdgas-Förderunternehmen, soll vor einem Einstieg bei „Fradi“ stehen … 

In ungarischen Medien wird bereits über den Umfang der finanziellen Zuwendungen des Konzerns aus Wladimir Putins Reich spekuliert, es soll sich jedenfalls um einen Milliarden-Deal für das Team von Klub-Boss Gábor Kubatov handeln. Ebendieser Gábor Kubatov ist übrigens Vorstandsmitglied der regierenden Fidesz-Partei und Vertrauter von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Und ebendieser Viktor Orbán ist wohl einer jener europäischen Politiker, die noch am wenigsten Berührungsängste mit Russland und dessen Präsident Putin haben …

20-Milliarden-Schwelle sollte wohl klar überschritten werden
Freilich: Um ein Sponsoring für mehrere Milliarden Forint – was bei einem aktuellen Umrechnungskurs in der Größenordnung von 393,90 Forint für 1 Euro nicht zwangsläufig einen Angriff von Ferencváros auf den Champions-League-Titel mit sich bringen wird. Eine deutliche Erhöhung des Budgets sollte für Ungarns Meister allemal drinnen sein, laut dem entsprechenden Jahresbericht musste man 2022 mit 17,2 Milliarden Forint wirtschaften. Mit der russischen Unterstützung, so rechnen ungarische Medien, sollte die 20-Milliarden-Schwelle wohl klar überschritten werden …

Serbiens Meister Roter Stern Belgrad, mit dem Gazprom bereits eine Liaison eingegangen ist, wird aktuell mit etwa fünf Millionen Euro – also etwas weniger als zwei Milliarden Forint – unterstützt. Bei Ferencváros scheint man aktuell davon auszugehen, dass Gazprom einen deutlich größeren Betrag nach Ungarn überweisen wird ...

Zur Erinnerung: Gazprom war über viele Jahre Sponsor von Schalke 04 (ab 2007) sowie Partner der Champions League (ab 2012/13) und der FIFA (ab 2015). In Folge des Einfalls russischer Streitkräfte in die Ukraine ab Februar 2022 beendeten viele – nicht alle – Partner ihre Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

(Bild: KMM)



Kostenlose Spiele