Dringend auf Hilfe angewiesen war eine Frau, die in ihrem Haus gestürzt und stundenlang am Boden gelegen war. Doch ausgerechnet ihr eigener Hund blockierte den Rettern den Weg.
Der Beschützer-Instinkt ihres Schäferhunds wäre einer 63-Jährigen aus Emmersdorf im Bezirk Melk Sonntagnachmittag beinahe zum Verhängnis geworden. Denn die Frau war gestürzt. Stundenlang war sie hilflos in ihrem Haus gelegen, ehe sie sich selbst zu einem Telefon schleppen und den Notruf wählen konnte. Wenig später waren die Einsatzkräfte auch schon vor Ort. Doch der Vierbeiner versperrte ihnen den Weg. Die Retter riefen daher nach Verstärkung.
In anderen Raum gelockt
Die Feuerwehr Melk mit ihrer Spezialausrüstung sowie Beamte der Polizeidiensthundestaffel mussten anrücken. Währenddessen bot aber bereits eine Nachbarin, die mit dem Hund vertraut ist, ihre Hilfe an. Von ihr ließ sich der Schäferhund besänftigen und in einen Raum locken, der anschließend versperrt wurde. Danach konnten die Sanitäter zum Unfallopfer vordringen, die Verletzte versorgen und anschließend ins Spital bringen.
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