Stripfing erhielt keine Zulassung für Liga zwei. Während die Marchfelder das Urteil anfechten, gab’s für Horn, Amstetten, Admira und St. Pölten grünes Licht. Ostligist Krems scheiterte beim „Vortasten“.
Welch unvorhersehbare Überraschung. Stripfing wurde die Zweitliga-Zulassung – wie zu erwarten – in erster Instanz verweigert. Der Grund? Logisch, die fehlende Infrastruktur. Die Marchfelder konnten bei der Abgabe keinen Baufortschritt auf der eigenen Anlage dokumentieren, begannen mit der Stadionadaptierung viel zu spät.
„Sind natürlich enttäuscht“
Um in die Generali-Arena ausweichen zu können, verlegte man den Vereinssitz zuletzt kurzerhand nach Deutsch Wagram. Was beim Senat 5 offenbar für Kopfschütteln sorgte. „Wir sind natürlich enttäuscht. Unserer Meinung nach haben wir alle notwendigen Kriterien für die Zulassung erfüllt“, zeigt sich Obmann Christoph Pelczar kurioserweise verwundert.
„Wir werden Einspruch einlegen“, grüßt in Stripfing das Murmeltier. Erst im Vorjahr musste der Klub wegen Problemen im Nachwuchs nachsitzen, wurde das „Pickerl“ erst vom Neutralen Schiedsgericht erteilt. Bis 22. April können die Weinviertler Protest einlegen.
„Gespräche mit starkem Partner“
Während Horn, Amstetten, Admira und St. Pölten grünes Licht bekamen, blitzte auch Ostligist Krems ab. Der KSC hat in der Jugend zu viele Spielgemeinschaften, benötigt beim Stadion noch die Veranstaltungserlaubnis der Stadt. Zudem fehlt für Liga zwei das nötige Kleingeld. „Es war für uns ohnehin nur ein erstes Vortasten“, meint Manager Georg Stierschneider. „Wir sind in Gesprächen mit einem starken Partner, in ein bis zwei Monaten wissen wir, wo die Reise hinführt.“
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