Wie wir der Natur ganz genau beim Wachsen zusehen. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Am Samstag ist der Internationale Ehrentag der Pflanze. Und gerade jetzt im April, wo man der Natur förmlich beim Wachsen zusehen kann, ist es extrem wertvoll, sich achtsam und genau mit diesen Wunderwerken zu beschäftigen. Gerade Kindern, die in der Stadt aufwachsen oder wegen eines stressigen und durchgetakteten Alltags keine Zeit haben, über Felder zu spazieren, das mitzugeben, finde ich sehr wichtig. Ein kleiner Naschgarten, wie in der letzten Kolumne gezeigt, ist super, weil sie da selbst etwas ernten können. Doch bevor es so weit ist, heißt es abwarten.
Und diese Zeit nutze ich zum Zeigen und Beobachten! Sehr einfach geht das im Glas mit Erbsen oder Bohnen. Die Kinder sehen so innerhalb weniger Tage, wie der Keimling aus dem Samen wächst, sich zuerst die Wurzel und dann das Keimblatt bilden und nach einigen Tagen wächst die neue Pflanze eindrucksvoll aus dem Glas heraus und wird rasch sehr groß.
So geht's!
Das Stück Küchenrolle so falten, dass es gut rundherum ins Glas passt. Dann die Erbsen vorsichtig mittig zwischen Glas und Küchenrolle stecken. Mithilfe einer Sprühflasche oder einem Löffel das Papier gut befeuchten und feucht halten.
Die Erbsen werden sich unterschiedlich entwickeln und so gibt es viel zu bestaunen. Die Pflanze kann später umgetopft werden.
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