„Wir können in Salzburg nicht mit der vollen Kapelle antreten, aber wir werden versuchen, allen Handicaps zu trotzen und das Maximum rauszuholen!“ Am Weg zur angepeilten Titelverteidigung muss Sturm-Coach Christian Ilzer im Cup-Viertelfinale am Donnerstag (20.45) mit personellen Problemen fertig werden. Zu den Sperren von Stankovic und Lavalee plagen Krankheiten und Verletzungen.
Die Red Bull Arena wird gut gefüllt sein, der Sturm-Sektor ist mit 1600 Fans seit Wochen ausverkauft, es ist angerichtet für ein großes Fußball-Fest! „Wir wollen unseren Titel verteidigen“, gibt sich Ilzer kämpferisch, auch wenn Sturm die „Spitzentriebförderung“ (Zitat Ilzer) zusätzliche Probleme macht. Spitzentriebförderung? „Es ist in der Natur normal, dass du, wenn du an der Spitze stehst, noch mehr Unterstützung bekommst!“ Eine kleine Anspielung des Trainers auf die Ungleichbehandlung bei den Sperren nach dem letzten Liga-Schlager zwischen Sturm und Salzburg. Nachsatz: „Ich würde mir wünschen, dass es Salzburg in den nationalen Bewerben nicht zu einfach gemacht wird, dann ist der Realitätsschock in der Champions League nicht so groß. Aber wir werden daran arbeiten, irgendwann selbst der größte Ast am Baum zu sein!“
Die Sperren der Defensivstabilisatoren Jon Gorenc-Stankovic und Dimitri Lavalee schmerzen. Noch ist unklar, ob es sich bei den angeschlagenen Abwehrspielern Wüthrich und Affengruber mit einem Einsatz ausgehen wird. „Dazu ist auch noch ein Krankheitsfall gekommen“, so Ilzer, der aber anfügt: „Wir werden noch elf Mann mit großer Qualität am Platz haben, die brennen!“
Was es im Gegensatz zum 0:1 am Sonntag in Graz gegen Salzburg brauchen wird: „Wir müssen im letzten Drittel bessere Lösungen finden, schnelleren, präziseren Fußball spielen und vor allem müssen wir Fernando in den Griff bekommen.“
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