Er ist der erste Raser, der die Gesetzesnovelle zu spüren bekommt: Seit 1. März riskieren Schnellfahrer ihr Auto, nun hat es einen 39-Jährigen in Eisenerz erwischt. Mit 95 km/h ist er am Dienstagnachmittag durch die 30er-Beschränkung im Ortsgebiet gefahren.
Es war eine routinemäßige Verkehrskontrolle, die die Polizisten am Dienstagnachmittag im Ortsgebiet von Eisenerz durchführten. Im Bereich der Hieflauer Straße standen sie mit ihrer Radarpistole, als ein Pkw mit 52 km/h an ihnen vorbeiglühte. Doch damit nicht genug: Kurz darauf beschleunigte der Autofahrer auf 95 km/h in der 30er-Zone.
39-jähriger Ungar zeigte sich geständig
Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten den 150-PS-Wagen bei einem nahegelegenen Parkplatz eines Supermarktes anhalten. Der 39-jährige Lenker, ein Ungar aus dem Bezirk Leoben, zeigte sich geständig. Doch, wie schnell er gefahren war, wollte er nicht preisgeben. Alkohol dürfte keiner im Spiel gewesen sein.
Auto und Führerschein weg
Zum ersten Mal in der Steiermark seit Inkrafttreten der Gesetzesnovelle Anfang März hieß es nun also: Auto weg! Angeordnet von der Bezirkshauptmannschaft Leoben wurde der Pkw abgeschleppt. Die harte Bilanz seiner Spritztour: Die Polizisten nahmen ihm Schein und Auto ab – und schrieben noch eine Anzeige obendrauf.
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