Die Mühen waren groß, aber nach dem 3:1-Heimerfolg über Aich/Dob im dritten Match der Semifinale-Serie der Volleyball-Bundesliga glaubt die Hypo-Mannschaft wieder an den Aufstieg in das Endspiel gegen die schon qualifizierten Hartberger. Der dritte Satz am Mittwoch war der Wendepunkt.
Der Jubel war wie eine Explosion. Als wär’s der entscheidende Punkt in der Champions League gewesen. Doch es war „nur“ der Satzball im dritten Satz. Fast ein bissl übertrieben. Aber eben nur fast... Denn Hypo-Tirol-Trainer Stefan Chrtiansky wusste genau, warum er sooo enthusiastisch die Faust ballte, seiner enormen Begeisterung sooo laut Luft machte.
Satz zwei drehte alles
Die Innsbrucker Volleyballer hatten im dritten Match der Semifinal-Serie gegen Aich/Dob einen fast schon verloren geglaubten Satz gedreht. Immerhin war’s kurz zuvor ja noch 20:16 für die Gäste gestanden. Doch es kam der Hypo-Punkt zum 26:24. Das drehte an diesem Mittwochabend in der Innsbrucker USI-Halle das Spiel. Und damit vielleicht sogar das ganze Halbfinale.
Der Finalgegner heißt Hartberg
Jetzt führen die Tiroler in der Serie nämlich mit 2:1 und können am Samstag in Kärnten den Sack zumachen. „Das fünfte Spiel in Innsbruck brauchen wir nicht, wir wollen und können auswärts den Aufstieg ins Finale fixieren“, machte Volleyball-Zampano Hannes Kronthaler die Ansage. Dass bei Aich/Dob am Mittwoch der Haussegen schief hing, sich Bank und Trainer Wortgefechte lieferten, unterstützt die These. Auch positiv: Die Verletzungspause des Brasilianers Arthur Nath könnte nun doch kürzer sein als befürchtet. Obwohl Kronthaler zufrieden registriert hatte: „Finn Örley hat einen Topjob gemacht!“
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