Das Bundesliga-Spiel gegen den TSV Hartberg (Sonntag) rückte am Freitag in den Hintergrund! Weil eine „außerordentliche“ Presskonferenz am kommenden Mittwoch für wilde Gerüchte und viel Getuschel um Bundesligist WSG Tirol sorgt. Vor allem um Präsidentin Diana Langes und/oder einen Investor . . .
Für einen Arbeitsplatz im Stadion bitte eine einmalige Voranmeldung! Nicht wegen des morgigen Gastspiels von Hartberg am Tivoli - sondern für eine Pressekonferenz im Gernot-Langes-Stadion. So etwas gab’s in Wattens noch nie! Was viele Gerüchte „freisetzt“. In verschiedene Richtungen: Eines, über das auch außerhalb der Tiroler Grenzen in der vergangenen Woche getuschelt wurde: Diana Langes hat die Lust am Bundesliga-Fußball verloren!
Die Amerikaner (Investor) wollen eine Erfolgsgeschichte: Von unten nach ganz oben!
Hannes Rauch
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!
Die WSG-Präsidentin will die Oberhaus-Lizenz weitergeben - was nur bei einer Fusion möglich wäre. „Mit uns nicht“, stellt Wacker Innsbrucks Präsident Hannes Rauch klar, „die Amerikaner (Investor) wollen eine Erfolgsgeschichte: Von unten nach ganz oben!“ Keine Lust, weil in den vergangenen Jahren die Entwicklung des Bundesligisten nur behindert wurde. Kein Bundesliga-tauglicher Umbau des Wattener Stadions wurde genehmigt - obwohl keine Steuer-Gelder gebraucht worden wären; zu geringe Anerkennung der Öffentlichkeit an der grün-weißen Top-Arbeit im letzten Jahrzehnt; kein Hauptsponsor, der das kleinste Budget aller österreichischer Bundesligisten mal auffettet.
In den Lizenz-Unterlagen, die am Montag Mitternacht in Wien eingegangen sein müssen, wird eines über 5,5 Millionen Euro für den kompletten Verein (!) aufgeführt sein. Laut dem Motto: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!
Wird Groß-Investor Realität?
Ein weiteres, dass Langes ihr Präsidenten-Amt an ihren Sohn und Vize Joaquin Fernandez de Cordova oder an Neo-Vorstand Edi Fröschl übergeben wird. Ein anderes, aufbauendes Gerücht wäre, dass eben jener erträumte Groß-Investor endlich Realität wird. Und damit das Projekt „Heimvorteil“ endlich in Angriff genommen werden könnte - die Pläne dafür gibt’s seit langem. Denn im Tivoli-Oval ist die WSG seit jeher nur Gast, bestreitet in der Bundesliga-Saison nicht weniger als gefühlte 32 Auswärtsspiele!
Dass Langzeit-Coach Thomas Silberberger und Langzeit-Manager Stefan Köck im Sommer den Hut draufhauen, ist hingegen anhand der brenzligen sportlichen Situation wohl kaum vorstellbar.
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