Am Höhepunkt der Faschingstage gingen der Tiroler Polizei heuer weniger Alkohol- und Drogenlenker ins Netz als im vergangenen Jahr. Besonders erfreulich: Rauschmittel forderten diesen Fasching keine Verletzten im Straßenverkehr.
Insgesamt 98 Alkohol- und Drogenlenker gingen den Beamten vom Unsinnigen Donnerstag bis zum Faschingsdienstag bei Kontrollen ins Netz. Im vergangenen Jahr waren es 142. Die Ankündigung, man werde heuer verstärkt kontrollieren, hat sich anscheinend also bezahlt gemacht.
64 Führerscheine sind jetzt weg
6770 Alkotests führten die Beamten in der Faschingswoche durch. Dabei stellte sich heraus, dass 72 Autolenker alkoholisiert waren, 42 von ihnen hatten mehr als 0,8 Promille. 26 weitere Lenker standen unter Drogeneinfluss. Bei allen Erwischten wurde die Weiterfahrt untersagt und Anzeige erstattet. 64 beeinträchtigte Lenker mussten ihren Führerschein an Ort und Stelle abgeben.
Wir haben bei unseren Verkehrskontrollen festgestellt, dass die überwiegende Zahl der Lenker und Lenkerinnen vorschriftsmäßig unterwegs war.
Enrico Leitgeb, stv. Leiter Landesverkehrsabteilung Polizei Tirol
Enrico Leitgeb, der stellvertretende Leiter der Landesverkehrsabteilung Tirol, sieht die Exekutive nicht nur bei Alkohol, sondern auch bei Drogen gut gewappnet: „Wir verfügen über speziell dafür geschulte Kollegen, die Drogenmissbrauch erkennen.“ Den Verdachtsfällen werde dann mit Urin- und Speicheltests bzw. mit Hilfe eines Amtsarztes nachgegangen. „Alle gängigen Drogenarten können damit identifiziert werden.“
Unfälle mit Verletzten blieben aus
Besonders erfreulich ist für die Polizei, dass schwere Unfälle heuer ausblieben. Tatsächlich verzeichnete man keinen einzigen Unfall unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, bei dem jemand verletzt wurde.
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