Vor 50 Jahren kam eine kleine Orchidee als Geschenk in die südsteirische Familie Lenz. Mittlerweile ist die Pflanze zum großen Stolz der passionierten Gärtner aus St. Peter am Ottersbach ausgewachsen.
„Die Oma hatte Geburtstag und wir wollten ihr etwas ganz besonderes schenken“, erinnert Josefa Lenz sich an jenen Tag vor rund 50 Jahren, als eine kleine Orchidee ins Leben der Familie aus St. Peter am Ottersbach kam. Wenige Monate zuvor hatten sie einen Gartenbaubetrieb eröffnet: „Orchideen waren damals noch selten in Österreich, daher haben wir gedacht, die Oma wird sich freuen.“
Kleines Pflänzchen - große Freude
Dem war dann auch so - das kleine Pflänzchen sorgte für große Freude. „Mein Sohn Heiko hat damals gerade zu gehen begonnen und wir mussten ihm helfen, die Orchidee zur Oma zu tragen“, erzählt Lenz.
Heute ist er längst der Chef des Betriebes und die Freude am Pflänzchen ist mit ihm gewachsen, wie die Senior-Chefin erzählt: „Drei Stämmchen und eine Blüte hatte die Orchidee vor 50 Jahren. Heute haben die Wurzeln einen Durchmesser von einem Meter und heuer haben wir bis jetzt 58 Blüten gezählt.“
Im Winter im Glashaus
Wie genau hat die mittlerweile pensionierte Gärtnerin dieses sensationelle Wachstum geschafft? „Orchideen sind eigentlich ja Schmarotzer, also sollte man nicht zu viel an ihnen herumhantieren. Ich stell‘ sie im Winter ins Glashaus, im Sommer steht sie im Freien. Man sollte sie nicht zu viel gießen, wichtig ist nur, dass die Luftfeuchtigkeit passt.“
Das klingt eigentlich ganz einfach - trotzdem haben die meisten von uns keine Mega-Orchidee zu Hause.
„Muss sie jetzt teilen“
Doch die Tage der Rekorde sind für die Orchidee aus St. Peter am Ottersbach ohnehin gezählt: „Sie wird zu groß, demnächst werde ich sie teilen müssen“, sagt Josefa Lenz. Die Freude an der Pflanze wird trotzdem weiter wachsen.
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