Die VinziPasta, ein Projekt der Grazer VinziWerke, gibt es nun in einer neuen Verpackung. Durch die Nudel-Produktion ernähren sich Roma-Familien in einem kleinen slowakischen Ort seit 2007. Sonst müssten sie betteln.
Das Erbe des 2023 verstorbenen Grazer Pfarrers und Vinzi-Werke-Gründers Wolfgang Pucher hat viele Formen - unter anderem die einer Bandnudel. Denn seit 2007 produzieren Roma-Frauen im slowakischen Örtchen Hostice aus steirischen Eiern und steirischem Hartweizengrieß Nudeln.
„Durch die Spenden, die sie dafür erhalten, können sie ihre Kinder in die Schule schicken und ihre Häuser warm halten“, sagt VinziWerke-Koordinatorin Amrita Böker. „Vor allem können sie bei ihren Familien bleiben und müssen nicht im Ausland betteln.“ Zehn Frauen stellen die Band- und Suppennudeln aktuell her. „Die Qualität wird regelmäßig kontrolliert, die Nudeln entstehen in Handarbeit und werden luftgetrocknet“, sagt Böker.
Neuer Anstrich für die Pasta
Jetzt wurde für die VinziPasta erstmals eine neue, klimafreundlichere Verpackung designt. Plastik weicht Karton, was beim rund sechsstündigen Transport auch zu weniger Brüchen führt. Für das neue, rot-weiße Design zeichnet Katharina Schwarz verantwortlich.
Eine Packung Nudeln kostet 2,49 Euro, die Hälfte davon geht direkt an die Produzentinnen. Kaufen kann man die Pasta in ausgewählten Spar-Supermärkten, im VinziHaus in Graz-Eggenberg oder ab zehn Stück via Mail an vinzipasta@vinzi.at.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.