Aktueller Index zeigt:

Stimmung in Tiroler Industrie nur leicht besser

Tirol
01.02.2024 16:00

Verhalten positive Nachrichten kommen von der Tiroler Industriellenvereinigung (IV). Vom dritten auf das vierte Quartal 2023 stieg der Geschäftsklimaindex von fünf auf zehn Punkte. IV-Präsident Christoph Swarovski fordert angesichts der weiterhin eher schlechten Stimmung „ein sofortiges Gegensteuern“ von der Politik.

Der gestiegene Index spiegle sich auch in der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage wider: „14 Prozent der befragten Industriebetriebe bewerten die Lage als gut - ein Anstieg von vier Prozentpunkten gegenüber dem dritten Quartal.“ Eitel Wonne ist es damit aber nicht. Denn aufgrund der anhaltenden Rezession, der gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit infolge hoher Lohnabschlüsse sowie geopolitischer Unsicherheiten bleibe die Lage angespannt. So schätzen 31 Prozent der Betriebe ihre Lage als schlecht ein (-3%) und 55 (-1%) als durchschnittlich.

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Es bedarf Initiativen, die uns in unserer Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu muss die Politik vor allem das Thema „Leistung und damit Voll- statt Teilzeitarbeit“ in den Fokus ihrer Arbeit rücken.

Christoph Swarovski

Nur fünf Prozent mit gutem Auftragsbestand
Eher schlechte Nachrichten gibt es auch hinsichtlich der Auftragsbestände. Nur noch fünf Prozent der Firmen haben einen guten Auftragsbestand. Im dritten Quartal waren es noch zehn Prozent. Indes sprechen 28 Prozent von schlechten Beständen. Leicht verbessert hat sich indes die Einschätzung der Geschäftslage für die kommenden sechs Monate: „Während im dritten Quartal keines der befragten Unternehmen von einer guten Geschäftslage im nächsten halben Jahr ausging, rechnen in der Befragung für das vierte Quartal zumindest sechs Prozent mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Dynamik“, heißt es dazu von der IV.

Forderungen an die Politik
IV-Präsident Christoph Swarovski fordert einmal mehr ein „sofortiges Gegensteuern“ von der Politik: „Es bedarf Initiativen, die uns in unserer Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu muss die Politik vor allem das Thema ‘Leistung und damit Voll- statt Teilzeitarbeit’ in den Fokus rücken. Aufgrund der gestiegenen Lohnstückkosten braucht es eine merkliche Senkung der Abgabenlast.“ Auch bei den Energiekosten müsse nachgebessert werden.

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