Mit seinem Premieren-Treffer und starker Leistung kletterte Marko Arnautovic im Inter-Stürmerranking nach oben. Medien und Fans bejubeln den ÖFB-Legionär endlich. „Das Tor tat nicht nur mir sehr gut“, sagt Marko.
Die „Krone“ berichtet aus Genua
Italiens Zeitungen und die tausenden mitgereisten blau-schwarzen Fans waren sich einig: Marko Arnautovic war Inters bester Mann beim Auswärts-1:1 gegen den FC Genua, die „Gazzetta dello Sport“ kürte ihn erstmals zum besten Spieler von Inter. Österreichs Rekord-Teamkicker stach mit Spielwitz, Übersicht, körperlicher Präsenz und seinem ersten Serie-A-Treffer für die Mailänder heraus. Die Anhänger feierten ihn mit minutenlangen „Marko“-Sprechchören.
„Tat nicht nur mir gut“
Auch beim erlösenden Torjubel war zu spüren, wie sehr sich das Team mit „Arnie“ freute. „Dieses Tor hat nicht nur mir gut getan, sondern der ganzen Mannschaft“, meinte Marko nach dem Schlusspfiff im ausverkauften Hexenkessel „Stadio Luigi Ferraris“. „Aber viel lieber wäre mir gewesen, wenn wir gewonnen hätten.“ Das Unentschieden gegen den leidenschaftlich kämpfenden Aufsteiger aus Genua war für Inters hohe Ansprüche zu wenig. Aber zumindest Arnautovic durfte sich als Sieger fühlen.
Faden gerissen
Nur aufgrund der Muskel-Verletzung von Weltmeister Lautaro Martinez war er in die Startelf gerutscht, durfte an der Seite von Marcus Thuram ran. Als Arnautovic nach 70 Minuten für Alexis Sanchez Platz machen musste, riss der Faden in Inters Offensive, war Trainer Simone Inzaghi am Ende sogar über den Punkt froh. Im Endeffekt kletterte Marko im internen Inter-Stürmerranking steil nach oben. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht. Wir sind froh, dass wir Marko haben. Das Fehlen von Lautaro darf für niemanden ein Alibi sein“, meinte Inzaghi.
Das nächste Tor-Ziel für Arnautovic? Ein Treffer „daheim“! Nach dem Champions-League-Tor in Lissabon und der Liga-Premiere in Genua ist ein Jubel im Mailänder San-Siro-Stadion überfällig!
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