Wegen Tuberkuloseverdachts ist im Tiroler Lechtal (Bezirk Reutte) ein Jungviehzuchtbetrieb gesperrt worden. Im Zuge einer Untersuchung wurde bei fünf Rindern der Erreger festgestellt. Die betroffenen Tiere wurden getötet, Gewebeproben zur weiteren Abklärung an ein Labor geschickt. Eine Gefahr für Menschen bestehe nicht.
Die infizierten Rinder waren im Rahmen des TBC-Überwachungsprogramms, das jährlich in Risikogebieten (oberes Lechtal, Stanzertal, Verwall, Karwendel-Almen im Bezirk Schwaz) durchgeführt wird, gefunden worden. „Der endgültige Befund steht noch aus und wird erst in acht bis zehn Wochen vorliegen, alle bisherigen Untersuchungen weisen jedoch eindeutig auf TBC hin“, heißt es in einer Aussendung vom Land Tirol.
Betroffene Tiere wurden getötet
Der betroffene Betrieb wurde umgehend veterinärbehördlich gesperrt, die fünf betroffenen Rinder diagnostisch getötet. „Der Betrieb bleibt so lange behördlich gesperrt, bis im Zuge von zwei jeweils im Abstand von zwei Monaten durchgeführten Bestandsuntersuchungen TBC-freie Testergebnisse vorliegen“, betonen die Behörden. Weiteren Hinweise auf TBC in Rinderbeständen der betroffenen Gebiete gibt es derzeit keine.
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