Die Sturm-Elf von Trainer Christian Ilzer kämpft in Lissabon um Platz drei und den Aufstieg in die Conference League. Ein Tor muss her. Europacup-Willi ist gefordert.
Die „Krone“ berichtet aus Lissabon
Raus aus dem grauslichen Grazer Wintergrau, rein in die portugiesische Sonne! Angenehme 15 Grad empfingen Prass & Co. gestern in Lissabon, wo sie gleich das südländische Chaos erlebten: Zwei Stunden hingen Coach Christian Ilzer und seine Mannen auf dem Flughafen fest, das Gepäck kam lange nicht an. Training, Pressekonferenz - alles mussten sie nach hinten verschieben.
„Und kein Blumenstrauß hat für mich je die farbige Vielfalt Lissabons im Sonnenlicht“, brachte einst Fernando Pessoa zu Papier. Portugals Nationalheiliger schrieb sich in den Schriftsteller-Olymp. Dorthin will Sturm nicht, man würde sich schon mit dem Aufstieg in die Conference League begnügen. Dafür wird man im Fernduell mit Rakow wohl ein Tor brauchen.
Ein Job, der nach „Europacup-Willi“ schreit! Schon beim 1:2 in Graz gegen die Portugiesen hat William Böving getroffen. Insgesamt hält er bei fünf Europacup-Toren. Höhepunkt: ein Doppelpack beim 2:2 gegen Lazio.
Kein Tor-Versprechen
Da trifft es sich gut, dass Lissabon wie Rom die „Stadt der sieben Hügel“ ist. Der Däne hat viel Selbstvertrauen in der Reisetasche verstaut. „Ich glaube an den Sieg, wir können es schaffen. Ein Tor von mir kann ich leider nicht versprechen, aber ich bin fit, werde alles geben“, betont Böving, der die „Löwen“, wie Portugals Hauptstadt-Klub von den Fans auch tituliert wird, heute erlegen will.
Die Löwen-Jagd in Lissabon ist die perfekte Einstimmung auf den Urlaub. „Nächste Woche fliege ich mit meiner Freundin nach Tansania, wir machen eine Safari. Aber ich will die Löwen nur beobachten, nicht erschießen.“
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