Wieder wartet auf den SK Sturm zum Abschluss der Gruppenphase in der Fußball-Europa-League ein Showdown. Donnerstag (21 Uhr) geht‘s gegen Sporting Lissabon um Platz drei und den Umstieg in die Zwischenrunde der Conference League. Bekanntschaft mit den Gegebenheiten haben Ilzer und Co. schon gemacht.
Raus aus dem grauslichen Grazer Wintergrau, rein in die portugiesische Sonne! Angenehme 15 Grad empfingen die Grazer in Lissabon, wo sie gleich das südländische Chaos erlebten: Zwei Stunden hingen Coach Christian Ilzer und seine Mannen auf dem Flughafen fest, das Gepäck kam nicht mit. Training, Pressekonferenz - alles mussten sie nach hinten verschieben. Mit Verspätung wurde dann aber doch im „Stadio Jose Alvalade“ trainiert.
Sehen Sie hier die Trainingsbilder von Sturm in Lissabon:
„Bestes Gesicht“
Auch wenn uns nicht viele Leute morgen etwas zutrauen, das motiviert uns umso mehr“, bekundete Trainer Ilzer. „Wir spielen gegen die aktuelle Nummer eins in Lissabon, eine absolute Spitzenmannschaft. Es ist klar, dass unser bestes Gesicht notwendig ist.“ In der Vorbereitung ließen er und sein Trainerteam übrigens nichts unversucht. Am Dienstag trat ein Zauberer für einen Impulsvortrag vor das Team. „Morgen wollen wir zaubern“, meinte Ilzer mit einem Augenzwinkern vor dem Europacup-Showdown. „Wir wollen das erfolgreiche Jahr mit einer Sensation beenden.“
Die Ausgangslage vor Sturms erstem Spiel auf portugiesischem Boden? Kompliziert! Die Ilzer-Truppe geht punktegleich ins Fernduell mit Rakow, nur dank der besseren Tordifferenz (+1) gegenüber den Polen liegt man auf Platz drei, der den Aufstieg bedeuten würde. Schützenhilfe von Atalanta Bergamo, das am Donnerstag gegen Rakow spielt, darf man sich keine erwarten. Die Italiener, fix Erster der Gruppe, reisen mit einer besseren B-Elf in Polen an.
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