Schütze ebenfalls tot

Mann erschießt drei Menschen an Uni in Las Vegas

Ausland
07.12.2023 06:32

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Universität in der US-Stadt Las Vegas sind mindestens drei Menschen getötet worden. Das teilte die Polizei der Stadt am Mittwochabend auf der Plattform X mit. Eine weitere Person sei in kritischem Zustand im Krankenhaus. 

Der mutmaßliche Täter ist nach Polizeiangaben ebenfalls tot. Wie der Schütze ums Leben kam, war zunächst unklar, ebenso wie sein Motiv.

Das Medium „UHN Plus“ postete ein kurzes Video, in dem eine Person zu sehen ist, die wegläuft. Auch Details zu den Opfern und dem Ablauf der Attacke nannten Ermittler zunächst nicht. Die Polizei betonte aber, es bestehe keine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit.

„Der Verdächtige ist bei dem Vorfall ebenfalls verstorben“, teilte die Polizei mit. Sie hätten Berichte über einen Angreifer erhalten. Über die Hintergründe des Vorfalls war am Mittwochabend noch nichts bekannt. Auf Social Media berichtet unter anderem ein Journalist von einer Schießerei in einem Studierendenverband der Universität in Las Vegas.

Campus und Straßen gesperrt
Im Einsatz sollen etwa Helikopter gewesen sein. Der Campus wurde laut Medienberichten komplett gesperrt, auch die umliegenden Straßen waren vorübergehend nicht befahrbar. Die Angst der Menschen sei groß, heißt es. Auf der Plattform X werden bereits erste Interviews mit Zeuginnen und Zeugen gepostet. Eine Frau erzählte dem Lokalsender KVVU, sie habe mehrere Geräusche gehört und sei in ein Gebäude auf dem Campus geflohen. Später sei sie dann von der Polizei evakuiert worden.

Bilder von vor Ort:

Die Bürgermeisterin von Las Vegas, Carolyn G. Goodmann, schrieb auf X: „Tragische und herzzerreißende Nachrichten von der Universität von Nevada. Wir beten für alle auf dem Campus.“

In den USA kommt es immer wieder zu Schusswaffenangriffen mit vielen Toten. 2017 wurden bei einem Musikfestival in Las Vegas 60 Menschen getötet. Laut der Nichtregierungsorganisation Gun Violence Archive gab es in diesem Jahr landesweit bereits 600 Angriffe, bei denen je vier oder mehr Menschen durch Schusswaffen verletzt oder getötet wurden.

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