Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen: Für eine Früherkennung wird das Screening-Angebot für Frauen zwischen 40 und 75 Jahren nun ausgeweitet.
Vorsorge kann Leben retten! Gerade bei Brustkrebs spielt die Früherkennung eine gewichtige Rolle. Um möglichst viele Frauen für das Thema zu sensibilisieren, soll die Einladung zum Brustkrebs-Screening nun ausgeweitet werden. Denn nur 44 Prozent der Niederösterreicherinnen nehmen derzeit daran teil. Wie wichtig eine derartige Vorsorgeuntersuchung ist, belegen die Zahlen: Denn rund 28 Prozent aller Krebsfälle bei Frauen sind Brustkrebserkrankungen. Damit stellen sie die häufigste Tumorerkrankung beim weiblichen Geschlecht dar. „Hierzulande sind jährlich rund 1000 Frauen betroffen“, hält Sibylle Rasinger von der Krebshilfe NÖ fest.
Hoffnung auf Heilung
Daher soll nun die Einladung zum Screening auf Frauen zwischen 40 und 74 Jahren ausgeweitet werden. Denn: „Je früher der Krebs erkannt und behandelt wird, umso höher sind die Heilungschancen. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen nötig. Auch nach dem Pink-Ribbon-Monat Oktober soll jede Gelegenheit genutzt werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen“, so Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Es sei ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung auf Heilung, erklärt Rasinger und appelliert, zur Vorsorge zu gehen.
Für die optimale Behandlung stehen derzeit zertifizierte Brustkrebszentren in den Kliniken Wiener Neustadt, St. Pölten, Gänserndorf-Mistelbach, Baden-Mödling und ab 2024 in Amstetten zur Verfügung.
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