Hartberg ist scharf auf den nächsten Streich! Die Schopp-Truppe fordert heute Samstag (17) im Schlager Rapid. Mit einem Heimsieg würden die Oststeirer der Meistergruppe ein großes Stück näher kommen. Schon vor dem Hit schwärmen die Fußball-Legenden Ferdl Feldhofer und Bruno Friesenbichler vom Sensationsteam.
Eine solche Euphorie hat Hartberg schon lange nicht mehr erlebt! Die Mannschaft von Markus Schopp brettert unwiderstehlich durch die Meisterschaft: In den letzten acht Runden nur eine Niederlage, macht Platz vier. Heute will das aufmüpfige Liga-Leichtgewicht den nächsten Schritt Richtung Meistergruppe machen.
Der Überdrüber-Lauf hat Fußball-Hartberg wachgeküsst, gegen Rapid platzt das Stadion (es gibt nur noch 180 Karten!) aus allen Nähten! Mit Ferdl Feldhofer und Bruno Friesenbichler applaudieren auch zwei (ost)steirische Legenden. „Im Fünfkampf mit den Wiener und Kärntner Klubs hat Hartberg die besten Karten. Auch die Form und die Entwicklung der Mannschaft spricht für die Steirer“, so Feldhofer, der das Duell gegen Ex-Klub Rapid vielleicht live verfolgt.
Einen Kommentar zu den Hütteldorfern gibt’s von ihm nicht. Aber die Fakten sprechen für den Steirer: Als Feldhofer vor einem Jahr entlassen wurde, war Rapid Vierter, jetzt Sechster. Die Grün-Weißen sind weiter nur Mittelmaß. Die vollmundigen Versprechungen von Rapid-Boss Wrabetz, das Budget kräftig anzuheben, waren nur heiße Luft.
„Alle denken gleich“
Was mit wenig Geld möglich ist, zeigt Hartberg. Feldhofer: „Die Verantwortlichen machen einen hervorragenden Job. Alle ziehen an einem Strang, denken gleich - da können sich andere Teams was abschauen.“
In die gleiche Kerbe schlägt auch Bruno Friesenbichler, einst selbst Trainer in Hartberg. „Wenn sie Rapid schlagen, dann ist das ein Meilenstein Richtung Meistergruppe. Ich freue mich besonders, Hartberg holt mit bescheidenen Mitteln so viel heraus, das ist fast nicht mehr realistisch“, betont der 55-Jährige, der zuversichtlich ist: „Ich glaube, sie packen die Top-6. Das wäre für die Fans und den Klub ein Wahnsinn.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.