Mit breiter Brust geht Manprit Sarkaria nach seinem Team-Debüt letzte Woche gegen Belgien am Samstag (17 Uhr) ins Steirer-Derby gegen die starken Hartberger. Trotz fetter Ausbeute (drei Tore, drei Assists) ist Sturms Edeltechniker mit seiner bisherigen Saison nicht rundum zufrieden.
Als frischgebackener Teamspieler nach seinem Debüt gegen Belgien kehrte Manprit Sarkaria Mittwoch in den schwarzen Trainingsalltag zurück. „Das war eine besondere Ehre. Ein Einsatz im Nationalteam war schon lange ein großer Traum von mir.“ Mit 27 ist er nun endlich wahr geworden. Doch der Offensivmann weiß: Von nichts kommt nichts! „Ich werde hart weiterarbeiten, muss bei Sturm konstant Leistung bringen.“ Sonst bleibt der Adler auf der Brust wohl eine Eintagsfliege. „Ich bin zwar ein lockerer Typ, aber mit einer gesunden Portion Ehrgeiz.“
„Mani“ will diese Saison mehr
Das zeigt auch seine nicht restlose Zufriedenheit mit der bisherigen Saison. Die aber mit jeweils drei Toren und Assists in sechs Spielen nicht von schlechten Eltern ist. „Ich darf mich nicht beschweren, es ist Jammern auf hohem Niveau. Leider war ich anfangs verletzt, es wäre durchaus mehr möglich gewesen.“ Vorige Saison machte der Edeltechniker mit 15 Toren und zwölf Vorlagen fette Beute - „Mani“ will mehr: „Es wird schwer, aber ich möchte es übertreffen!“ Klingt nach Verbleib - und keinem möglichen Abgang im Winter.
Doch der Neo-Teamspieler spielt mit offenen Karten und sagt offen: „Ich kann nichts versprechen. Es kommt, wie es kommt. In einer Top-Liga zu spielen, war immer mein Traum.“ Glück für Sturm, wo der Offensivkünstler noch bis 2025 Vertrag hat: Ein Wechsel muss angesichts der bevorstehenden EURO gut überlegt sein. Ist Sarkaria bewusst. „Ich bin hier sehr glücklich, habe mir was aufgebaut und erarbeitet.“
Zukunftsmusik. Morgen wartet das Derby gegen Hartberg. „Ich habe ein paar Partien von ihnen gesehen, sie spielen einen guten Fußball. Aber wir möchten Platz eins unbedingt verteidigen.“
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