Die US-Fußballer sind im Halbfinale des Gold Cups ausgeschieden und verpassen damit den erhofften achten Triumph beim Kontinentalturnier. Der Co-Gastgeber verlor am Dienstagabend (Ortszeit) in San Diego nach einem 1:1 gegen Außenseiter Panama das Elfmeterschießen mit 4:5.
Im Endspiel trifft Panama, für das LASK-Verteidiger Andres Andrade durchspielte, auf Rekordsieger Mexiko, das Jamaika klar mit 3:0 (2:0) bezwang. Das Finale wird am Sonntagabend (Ortszeit) ausgetragen.
USA ersatzgeschächt
Im Snapdragon Stadium in San Diego waren in der regulären Spielzeit keine Tore gefallen. Bei den USA fehlten Stars wie Giovanni Reyna (Borussia Dortmund), der vor dem Wechsel zum AC Milan stehende Christian Pulisic und Weston McKennie (Juventus Turin). Ivan Andersson (99.) brachte Panama in der Verlängerung in Führung, ehe Jesus Ferreira (105.) das US-Team ins Elfmeterschießen rettete. Doch Panamas Torhüter Orlando Mosquera parierte gegen Ferreira und Cristian Roldan und wurde so zum US-Partycrasher.
„Mussten für Sieg leiden“
Für Panama ist es erst das insgesamt dritte Finale nach 2005 und 2013, gewonnen hat es den Cup noch nie. „In dieses Finale zu kommen, ist der Traum eines jeden Panamaers. Wir mussten für diesen Sieg leiden. Aber so genießt man ihn am besten“, sagte Panamas dänischer Trainer Thomas Christiansen (50).
Für Rekordsieger Mexiko trafen auf dem Weg zum möglichen neunten Titel im Allegiant Stadium in Paradise bei Las Vegas Henry Martin (2.), Luis Chavez (30.) und Roberto Alvarado (90.+3). Mexiko gewann 2019 seinen bisher letzten Titel, 2021 hatte es das Finale gegen die USA verloren.
Ergebnisse Gold Cup - Halbfinale:
USA - Panama 1:1 (0:0) n.V.; 4:5 i.P.;
Jamaika - Mexiko 0:3 (0:2)
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