Die Anspannung ist groß: Der neue Burgtheater-Direktor Stefan Bachmann, der ab der Saison 2024/25 Martin Kušej ablöst, informiert ab heute, wer in seiner Direktion Teil des Ensembles ist.
Im September beginnt die letzte Spielzeit des scheidenden Burgtheater-Direktors Martin Kušej - die Weichen für die Zeit danach werden aber bereits heute gestellt: Stefan Bachmann, der ab der Saison 2024/25 übernimmt, hat nach seiner Ernennung vergangenen Dezember noch keine konkreten Pläne durchblicken lassen - mit den Burg-Schauspielerinnen und Schauspielern hat er sich bereits intensiv auseinandergesetzt und mit jedem Einzelnen des 72 Mitglieder zählenden Ensembles ein persönliches Gespräch geführt.
Heute beginnt das große Zittern an der Burg, denn Bachmann wird in den nächsten drei Tagen intern verlautbaren, wen er vom bisherigen Cast behält und wen nicht. Änderungen im Burg-Ensemble schlagen bekanntlich immer besonders hohe Wellen und sorgen für Aufruhr unter den Abonnenten. Wie etwa, als Martin Kušej 2019 einen Kahlschlag im Ensemble vollführte. Er dann zwar doch nicht, wie angekündigt, „den halben Suppentopf ausleerte“, aber beliebte Schauspieler wie Petra Morzé, Alina Fritsch, Laurence Rupp oder Christiane von Poelnitz das Feld räumen mussten - und in weiterer Folge dann auch noch der zum Burg-Liebling avancierte Joachim Meyerhoff Wien verließ.
So soll es diesmal die Direktive gegeben haben, weder große Namen zu entfernen noch radikal neu zu besetzen: Und so werden, wie man hört, nur zehn bis 15 Mitglieder abgehen.
Einen Jung-Star wird man in der kommenden Saison weniger oft als erhofft auf der Bühne sehen: Nach dem Vierfach-Oscar-Erfolg von „Im Westen nichts Neues“ ruft nun Hollywood nach dem Wiener Felix Kammerer, der in dem Kriegsepos die Hauptrolle spielte. Kolportierte 100 Drehtage soll der 27-Jährige in den USA vor der Kamera stehen.
Beim „Zauberberg“ übernimmt nun Tilman Tuppy seine Rolle in der aufwändigen Burg-Inszenierung.









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