Am Dienstag fiel der Startschuss für großen Neubau der Mautstellen bei Gleinalm- und Bosrucktunnel. Im Sommer-Reiseverkehr wird man heuer mit einem Provisorium auskommen müssen.
Ob in Vorfreude auf den Urlaub oder am Weg zur Arbeit: Abertausende Steirer und Lenker aus aller Herren Länder passieren tagtäglich die Mautstellen Gleinalm und Bosruck auf der A 9, der Pyhrnautobahn - und das seit über 40 Jahren. Dementsprechend in die Jahre gekommen ist die Infrastruktur, bei stetig steigendem Verkehr: 7,5 Millionen Fahrzeuge fuhren im Jahr 2022 an den Mauthäuschen beim Glein-almtunnel vorbei.
Asfinag investiert 39 Millionen Euro
Die Asfinag investiert nun 39 Millionen Euro in den Neubau der Mautstellen, in St. Michael geht es schon dieser Tage los. Die Büroräume werden vorübergehend in Container verlagert, und vor den bestehenden Abfertigungsspuren werden Fahrzeuge ab Anfang April durch eine provisorische Mautanlage geleitet.
Die Spuren werden je nach Bauabschnitt variieren, es sollen aber immer mindestens drei je Richtung offen sein. Für Autofahrer soll es laut Asfinag dadurch zu keinen gröberen Verzögerungen kommen. Auch nach dem Umbau ändert sich für Verkehrsteilnehmer wenig: Die Durchfahrtsbreite erhöht sich auf 3,5 Meter (derzeit 3,2), und die Anzeige-Displays zur Ticket-Gültigkeit werden größer.
Nachhaltiger Bau
Große Sprünge will man indes in puncto Nachhaltigkeit machen: „Die Gebäude werden in Niedrigenergiebauweise errichtet, Holz steht als Baustoff im Vordergrund. Fotovoltaik, Luftwärmepumpen sowie Biomasse decken den Energiebedarf“, erklärt Asfinag-Vorstand Josef Fiala. Die neuen, größeren und schalloptimierten Mautkabinen sollen für Mitarbeiter wesentlich angenehmer sein.
Mitte April 2024 soll der Verkehr schon durch die neue Mautstelle rollen, dann wandert die Baustelle nahtlos weiter zum Bosrucktunnel. Geplante Fertigstellung: Sommer 2025. Weitere Mautstellen in ganz Österreich folgen.









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