Drama als Filmvorlage

Nach elf Tagen aus der Untersberg-Höhle gerettet

Salzburg
28.12.2022 10:00

Ein dreiköpfiges Team von Höhlenforschern, darunter der Deutsche Johann Westhauser, steigt im Juni 2014 in die beinahe 1100 Meter tiefe Riesendinghöhle im Untersberg ein. Dann bringt ein Steinschlag im Berg eine beispiellose Rettungsaktion ins Rollen, die den Stoff für einen neuen Film liefert, der heute über die TV-Bildschirme flimmert.

Am 8. Juni 2014, gegen 1.30 Uhr kommt es in der Riesendinghöhle zu einem verhängnisvollen Steinschlag. Der Deutsche Johann Westhauser wird am Kopf getroffen und erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma - rund 1000 Meter tief im Untersberg. Hilfe für den erfahrenen Höhlenforscher wird dringend benötigt. Ein Forscher-Kollege bleibt bei ihm, der andere macht sich auf, um ebendiese Rettung für Westhauser überhaupt verständigen zu können.

Mühsam und langsam ans Tageslicht
Erst tags darauf erreichen Bergretter erstmals den Verunfallten. Ein Arzt muss den stundenlangen Zustieg in die Tiefen des Berges aufgeben. Zig Höhlen- und Bergretter sowie Mediziner verbringen die kommenden Tage, um zur Unfallstelle hunderte Meter im Berg vorzudringen. Am 13. Juni beginnt der Transport. Mühsam und langsam geht es ans Tageslicht.

Am 19. Juni, elf Tage nach dem Felssturz, bringen die Retter Westhauser mit einer Trage an die Oberfläche. Hunderte Helfer, Medien aus der ganzen Welt, waren am Fuß und im Inneren des Berges zu Gange und bangten ums Leben des Höhlenbergsteigers.

„Riesending - Jede Stunde zählt“, der Spielfilm mit Verena Altenberger, läuft heute, Mittwoch, ab 20.15 Uhr bei ServusTV und ARD.

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