Auf der Winterleiten in Obdach startet am kommenden Freitag (10 Uhr) die Elite in die Naturbahnrodel-Weltcupsaison. Allerdings mit etlichen Fragezeichen, denn: Ein neues Reglement bremst Hausherr Michael Scheikl und Co. Die schwächeren Nationen sollen davon profitieren.
Heimvorteil beim Weltcup-Auftakt für die heimischen Rodel-Asse auf der Naturbahn. Auf der Winterleiten in Obdach geht’s Freitag erstmals zur Sache. Am Start: Alles, was Rang und Namen hat. Natürlich auch Lokalmadator Michael Scheikl. Der 33-Jährige kennt die Strecke wie seine Westentasche. Und sie liegt dem Mürztaler: Bei den letzten zwei Weltcup-Rennen als auch bei der Staatsmeisterschaft war der Routinier nicht zu biegen. Und dennoch schmeißt sich Scheikl mit Fragezeichen auf sein Renngerät. Der Grund: Eine Reglement-Änderung, die der internationale Verband (FIL) vorgenommen hat. Scheikl: „Die Schienenpräparation wurde drastisch reduziert, wir sind nicht mehr so schnell wie in den Jahren zuvor. Jetzt gilt es das richtige Set-up zu finden.“ Mit der „Einheitsrodel“ will der Verband für mehr Chancengleichheit sorgen.
Angst fährt nicht mit
Heimvorteil hat beim Weltcupstart auch Michelle Diepold, die nach ihrem Knöchelbruch in Vatra Dornei (Rum) Comeback feiert. „Die Angst fährt nicht mehr mit“, meint die Aflenzerin, die im Februar an den Unglücksort zurückkehrt. „Dort findet die WM statt, mit einer Medaille möchte ich Frieden schließen.“ Apropos Verletzung: Miese Post hat Gernot Schwab, Landeskoordinator im Steirer-Verband, auf Lager: „Matthias Pichler hat sich leider unlängst eine schwere Handverletzung zugezogen, musste in Klagenfurt operiert werden.“ Bitter: Mit Bruder Max wollte er bei der EM und WM der Junioren angreifen.
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