Eine 84-Jährige wurde am Dienstag Opfer eines schweren Betrugs. Sie hatte einem Unbekannten einen fünfstelligen Eurobetrag überlassen.
Zuvor hatte sich der unbekannte Täter telefonisch als Polizist ausgegeben. Er vereinbarte mit der Flachgauerin einen Termin für die Geldabholung. Der Mann, der eine Mütze und eine FFP2-Maske trug, kam am Dienstag zu ihrer Wohnadresse. Sie übergab ihm Bargeld im fünstelligen Bereich. Um die Glaubwürdigkeit der Pensionistin zu gewinnen, zeigte der vermeintliche Polizist eine Visitenkarte der Polizei vor.
In den letzten Tagen kam es laut Polizei immer wieder zu Anrufen im ganzen Bundesgebiet, speziell aber im Flachgau.
Tipps der Kriminalprävention:
• Die Polizei ruft nicht bei Ihnen zu Hause an und bietet an, Wertgegenstände in Verwahrung zu nehmen.
• Geben Sie am Telefon nie Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen und Ihrer Wohnsituation preis!
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, und beenden Sie sofort das Telefonat, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt! Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und Ihren Hausverstand!
• Übergeben Sie niemals Geld und sonstige Wertsachen an Fremde!
• Bei verdächtigen Anrufen wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeiinspektion!
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