„Ist mir eine Ehre“

Altbürgermeister zum Grazer Ehrenbürger ernannt

Steiermark
17.11.2022 14:43

Der bisher längstdienende Bürgermeister der zweitgrößten Stadt Österreichs, Siegfried Nagl (ÖVP), hat am Donnerstag, auf den Tag genau ein Jahr nach Ende seiner vier Legislaturperioden als Stadtoberhaupt, die Ehrenbürgerschaft der Stadt Graz erhalten. Seine Nachfolgerin Elke Kahr (KPÖ) würdigte ihn.

Vor den Festgästen - darunter LH Christopher Drexler, die frühere Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (beide ÖVP), Bischof Wilhelm Krautwaschl und seinem Vorgänger Egon Kapellari sowie Altbürgermeister Alfred Stingl (SPÖ) - leitete Kahr die Festrede mit den Worten „Tu es“ ein: „Diese Worte stehen für einen Mann, der im positiven Sinne Getriebener war, wenn es darum ging, etwas für die Stadt und die Menschen zu tun.“

Amokfahrt thematisiert
Kahr lobte besonders Nagls Verhalten nach der Amokfahrt am 20. Juni 2015: „So, wie man es sich von einem Bürgermeister nur wünschen kann.“ Die Stadt Graz honoriere die Leistungen und das Engagement, „die nie in einer Festrede Platz hätten“, mit der höchsten Auszeichnung der Stadt: der Ehrenbürgerschaft.

Nagl zeigte sich gerührt und gab auch zu, so nervös wie damals vor seiner ersten Budgetrede als Stadtrat gewesen zu sein: „Es ist mir eine außerordentliche Ehre, die mir viel bedeutet.“ Er habe als Bürgermeister gelernt zuzuhören, aber auch nicht immer zu weichen und sogar auch mit Morddrohungen umzugehen. „Sollte ich in meinem politischen Leben jemanden verletzt haben, bitte ich um Nachsicht.“

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