Das geplante Ende der Ordensvolksschule in der Stadt Salzburg sorgt für Unmut. Hoffnungsträger ist und bleibt ein weiterer Krisengipfel im Dezember.
Eltern, Lehrer und 297 Kinder setzten mit ihrem Laternenumzug durch die Salzburger Altstadt am Freitagabend ein kräftiges Zeichen. Das Aus der privaten Volksschule in der Schwarzstraße samt Nachmittagsbetreuung und dazugehörigem Kindergarten im Jahr 2025 wollen die Eltern nicht auf sich beruhen lassen. „Meine jüngste Tochter ist jetzt in der vierten Klasse, auch nach ihrem Abschluss möchte ich für den Erhalt der Schule etwas tun“, erklärt etwa Ingo Ladinig. Der Obmann des Elternvereins macht sich mit anderen Eltern und Lehrern für die Weiterführung der Ordensschule an der Salzach stark.
Wenn es Schule und Nachmittagsbetreuung nicht gegeben hätte, dann hätte ich als dreifache Mutter meinen Beruf aufgeben müssen.
Isabel Fuchs-Keferstein, Ärztin
Knackpunkt Neubaukosten
Der Rückzug des Vöcklabrucker Franziskanerinnen-Ordens als Betreiber und Pläne des Stift Admont auf einem Teil der Fläche Wohnungen zu errichten seien weit gediehen. Sämtliche Schulvertreter setzen die Hoffnung noch auf ein Gespräch am 1. Dezember. Stadt, Land und Erzdiözese wollen dann erneut über die Zukunft der Schule beraten. Ein Knackpunkt sind Investitionen ins Schulgebäude. Ein Neubau mit acht Klassen würde rund zehn Millionen Euro kosten.
Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) verkündete allerdings bereits im September, dass es für die Schwarzstraße keine Zukunft als Volksschule gebe. Die Stadt habe dort nur Bedarf für einen viergruppigen Kindergarten. In den städtischen Volksschulen sei außerdem ausreichend Platz.








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