Um Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben, in der kalten Jahreszeit zu unterstützen, nehmen die Winternotschlafstellen in Tirol wieder ihren Betrieb auf. Insgesamt rund 130 Plätze stehen wohnungslosen Menschen zur Verfügung.
In Innsbruck betreibt die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) die Notschlafstelle, die ganzjährig geöffnet ist. Mit Beginn des Novembers nehmen auch die Angebote in Kufstein und Lienz ihre Arbeit auf. In der Landeshauptstadt werden Nächtigungsmöglichkeiten zusätzlich vom Roten Kreuz ergänzt. Rechnet man alle Angebote zusammen, besteht Platz für rund 130 Personen.
Soziallandesrätin Eva Pawlata appelliert auch an die Bevölkerung, hinzuschauen und zu helfen: „Stellen Sie sich vor, bei Minusgraden auf der Straße zu schlafen - für viele wohnungslose Menschen ist dieses Szenario Realität. Die Notschlafstellen sind daher im wahrsten Sinne des Wortes lebensnotwendig.“ Mit der TSD-Kälte-HOTline steht ab dem 1. November zudem eine weitere Möglichkeit für Notfälle bereit. Diese kann rund um die Uhr unter der Nummer 0512 21447 erreicht werden.
Ein Schlafplatz und mehr
Alle vom Land Tirol organisierten Notschlafstellen bieten neben einer Schlafmöglichkeit auch warme Mahlzeiten, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie soziale Unterstützung an. So stehen zusätzlich Sozialarbeiter vor Ort für Beratungen, Kriseninterventionen und für die Vermittlung zu anderen Einrichtungen zur Verfügung.








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