St. Pöltens Präsident Helmut Schwarzl genießt das sportliche Hoch, verliert aber zwei Vorstände. Welche Rolle spielt dabei Ex-General Blumauer?
Nur ein Gegentor in den letzten fünf Spielen, dabei 13 Punkte erobert, als Zweiter auf Tuchfühlung mit Herbstmeister Horn - nahm natürlich auch Helmut Schwarzl, der Präsident von Fußball-Zweitliglist St. Pölten, wohlwollend zur Kenntnis. „Es ist das eingetreten, was mir die Trainer immer mitgeteilt haben. Nämlich, dass sie Zeit brauchen würden, um ihre Ideen zu verwirklichen. Diese Zeit bekamen sie“, so Schwarzl.
Elf Zähler mehr als zur Halbzeit der letzten Saison untermauern den großen Sprung, den die Mannschaft unter der Führung des Duos Helm/Pogatetz machte. „Aber es ist immer noch Luft nach oben“, meint Schwarzl. Womit natürlich Träume entstehen. Aufstieg? „Ist nicht das erklärte Ziel, aber wenn sich die Chance ergibt, werden wir natürlich alles dafür tun.“ Im Wissen, dass ein Verein in der höchsten Liga wirtschaftlich leichter zu führen ist als in Liga zwei. Vor allem ein Klub wie St. Pölten - und speziell in der aktuellen Situation.
Zwei Vorstände verabschieden sich
Denn während es sportlich rund läuft, rumort’s im Vorstand. Vizepräsident Andreas Ubl hat jedenfalls schriftlich seinen Rückzug deponiert. Genauso wie Gottfried Denner, dessen Firmenlogo die Trikot-Brust der Wölfe ziert.
Schwarzl („ich habe vergeblich darum gekämpft, dass sie bleiben“) will darüber (noch) nicht viel reden. Denner soll mit den neuen Geschäftsführern des SKN nicht einverstanden sein. Deren Vorgänger, der entlassene Ex-Generalmanager Andreas Blumauer, arbeitet übrigens als Projektmanager in Denners Unternehmen ...








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