Wenn in Tirol die Namenskombination Grundverkehr und Raumordnung zur Sprache kommt, denkt man sofort daran, dass dort immer noch vieles grundverkehrt mit jeder Menge Unordnung abläuft. So wie auch in anderen Bereichen, scheint es die Politik bis heute nicht zu schaffen, hier klare Regeln für jedermann zu schaffen.
Nicht selten wird die Ausnahme zur Regel, können es sich die einen richten, wie sie es brauchen, während andere allein schon beim Versuch, in ihrem eigenen Garten ein kleines Häuschen aufzustellen, schier verzweifeln. Um das bestätigt zu bekommen, muss gar nicht immer der Raum Kitzbühel herhalten, auch wenn es dort überaus auffällig ist.
Grundverkehrt läuft es aber auch beim Thema Asyl in Tirol. Nicht nur, dass das Land säumig ist, die per Gesetz vorgegebenen Aufnahmeplätze zu stellen, trägt dieses Hin- und Hergezerre der wenigen in Tirol Gestrandeten dazu bei, dass die Kluft innerhalb der Tiroler Bevölkerung immer größer wird. Was nachvollziehbar ist, da es auch bei uns genügend Menschen gibt, die es zwar kalt haben, denen aber die Heizkosten die Schweißperlen auf die Stirn treiben, die nicht nur beim Essenseinkauf jeden Cent zweimal umdrehen müssen.
Und wenn - so wie in Absam - wieder nur meist junge Männer, die laut Genfer Konvention keine echten Flüchtlinge sind, landen, fragt man sich, wie das immer wieder sein kann. Statt öffentlich laut zu streiten, sollte die Politik im Stillen Lösungen finden.
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