Erst eines von 13 Ligaspielen konnte Hartberg gegen einen Aufsteiger gewinnen. Dominik Frieser nimmt daher die Mannschaft gegen Lustenau in die Pflicht: „Wir wollen alle nicht, dass der Trainer den Verein verlassen muss!“
Das hat sich Dominik Frieser wohl anders vorgestellt. Via Hartberg wollte der 29-jährige Grazer seine Karriere nach Auslandsstationen in England (Barnsley) und Italien (Cesena) wieder so richtig in Fahrt bringen, sich nach ausbleibenden Einsätzen zuletzt am Stiefel quasi wieder in die Auslage spielen
Gelang so bis dato allerdings noch nicht wirklich. „Zu meinen regelmäßigen Einsätzen komme ich in Hartberg ja, das ist positiv“, sagt der Offensivmann, der seit seiner Rückkehr aber noch immer auf den ersten Torerfolg für die Blau-Weißen warten muss. Nicht der Anspruch des 700.000-Euro-Manns, der damit Hartbergs teuerster Kaderspieler ist. Der allerdings teilweise in sehr defensiver Rolle im Hartberger System spielen muss. „In der Offensive taugt’s mir schon mehr“, ist Frieser ehrlich. „Ich bin im Sturm oder am Flügel zuhause. Zuletzt haben wir oft gewechselt, die richtige Abstimmung noch nicht gefunden.“
Ich bin im Sturm oder am Flügel zuhause. Zuletzt haben wir oft gewechselt, die richtige Abstimmung noch nicht gefunden.
Hartbergs Dominik FRIESER
Die Stimmung in der Kabine soll laut Frieser nach wie vor passen - auch zwischen Team und angezähltem Trainer Klaus Schmidt. „Wir haben eine extrem coole Mannschaft. Wenn man ehrlich ist auch eine, die vom Kader her nie und nimmer auf dem letzten Platz stehen sollte. Und es spielt auch sicher keiner gegen den Trainer, wir wollen nicht, dass er den Verein verlassen muss!“
Da hilft’s allerdings wohl nur, gegen Lustenau zu gewinnen. Für Hartberg ist’s gegen einen Aufsteiger allerdings nie leicht: Nur eines von 13 Spielen in der Bundesliga konnte man gewinnen. Frieser: „Wir haben in letzter Zeit viel zu einfach Tore gekriegt, sind meistens nur eine Halbzeit lang gut im Spiel.“ Das muss diesmal viel besser werden!
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