Der katarische Referee Abdullah Al-Marri über die Rote Karte gegen spanischen Weltstar Xavi und die Hoffnungen des WM-Gastgebers.
Die „Krone“ berichtet aus Katar
Abdullah Al-Marri heißt jener Katari, der bei der WM als Video-Referee im Einsatz ist, drei Landsleute von ihm werden als Team auf dem Feld dabei sein. Die Vorfreude auf das Ereignis ist beim knapp 30-Jährigen riesig, Bedenken, dass er oder seine Kollegen mit dem Spieltempo, das die Superstars an den Tag legen, nicht mitkommen, hat er keine: „Klarerweise ist das Tempo in der katarischen Liga nicht so hoch, aber wir waren bei vielen internationalen Turnieren dabei, konnten da viele Erfahrungen sammeln.“
Was laut Abdullah übrigens auch für das Nationalteam gilt: „Die Mannschaft hat sich mit vielen internationalen Spielen bestens auf dieses Turnier vorbereitet, kann mithalten, ich traue Katar in der Gruppe mit Holland, Senegal und Ecuador sogar den Aufstieg zu.“
„Schau doch einfach auf YouTube nach“
Erfahrungen mit Weltstars hat Al-Marri schon gemacht, einige verdienten sich ja im gesetzteren Fußball-Alter noch ein schönes „Taschengeld“ in Katar. Wie aktuell etwa Javi Martinez (mit Spanien Welt- und Europameister, mit Bayern Champions-League-Sieger) oder früher sein Landsmann Xavi. Al-Marris Erinnerungen an den Trainer des FC Barcelona? „Schau doch einfach auf YouTube nach“, lächelt er.
Beim Ausschnitt vom katarischen Cup-Finale 2017 mit den Hauptdarstellern Xavi und Al-Marri gab der Referee in der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 nach Video-Studium einen Elfmeter gegen Xavi-Klub Al Saad, der bereits ausgetauschte Weltstar rastete auf der Ersatzbank aus, wurde nach minutenlangen Diskussionen in der zehnten Minute der Nachspielzeit zuerst verwarnt, dann mit Gelb-Roter Karte weggewiesen. Somit kann Al-Marri behaupten, der Mann zu sein, der Xavi einmal im wahrsten Sinn des Wortes in die Wüste schickte








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