Die Diözese St. Pölten setzt künftig gemeinsam mit dem Land Maßnahmen im Kampf gegen Gewalt an Frauen um. Neben Foldern in den Pfarren will man auch präventiv helfen
Häusliche Gewalt geht uns alle an: „Mir ist es wichtig, dafür ein Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen“, hofft Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, ein Tabuthema bewusst zu machen. Tatkräftige Unterstützung im Kampf gegen Gewalt an Frauen kommt nun auch von der Diözese St. Pölten. Und zwar in Form von „Foldern, die aufzeigen, wie Menschen die Zeichen häuslicher Gewalt gegen Frauen erkennen und darauf reagieren können“, freut sich Teschl-Hofmeister über die Verteilaktion an die Pfarren.
Präventive Seelsorge
Künftig will sich die Diözese auch an weiteren Maßnahmen wie etwa Vernetzungstreffen beteiligen. „Mit unserer Koordinierungsstelle und den Seelsorgern möchten wir unseren Beitrag leisten, damit Gewalt an Frauen präventiv behandelt wird. Dafür wird die Diözese St. Pölten künftig mit Institutionen auf Landesebene intensiv zusammenarbeiten“, erklärt Bischof Alois Schwarz.
Erste Opferschutzkonferenz
Denn gerade in der Gewaltprävention ist die Vernetzung wichtig. Erst vor Kurzem fand die erste Opferschutzkonferenz der Landesgesundheitsagentur gemeinsam mit 15 Institutionen wie Polizei, Frauenberatungsstellen oder auch dem Gewaltschutzzentrum statt, um Betroffenen künftig noch schneller und besser zu helfen.









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