Als Titelverteidiger in die neue Saison der Schweizer Super League gestartet, muss man beim FC Zürich aktuell einen Tiefschlag nach dem anderen hinnehmen - sehr zum Ärger und Frust von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda, der sich seit Juli als Trainer in Amt und Würden befindet. Und vielleicht schon bald auch dem „FC-Zürich-Trainer“ ein „Ex“ voranstellen kann? „Kein Thema“ sagt dazu FCZ-Präsident Ancillo Canepa - und auch Foda selbst zeigt sich keineswegs amtsmüde: „Ich bin nach wie vor hochmotiviert!“
Es ist wie verhext, seit dem Gewinn des Meistertitels am Ende der Vorsaison mag für die Zürcher nichts mehr funktionieren: Bis dato konnten gerade einmal kümmerliche 2 von 24 möglichen Punkten in der Super League eingefahren werden, 6 erzielten stehen 19 kassierte Tore gegenüber, in der Tabelle liegt man an vorletzter Stelle. Und nun das peinliche Aus im Schweizer Cup …
Mit dem Trainer hat das alles nichts zu tun - davon ist zumindest FCZ-Boss Canepa überzeugt, wie er dem SRF erklärte: „Was kann der Trainer nach so einem Spiel dafür? Er hat richtig aufgestellt, er hat die richtigen Einwechslungen gemacht.“ Vielmehr „meint es der Fußball-Gott […] nicht gut mit uns!“ Er könne sich den Negativlauf nicht mehr richtig erklären.
Foda selbst kennt zwar zweifellos die Automatismen in der Fußball-Branche, die einem seit sechs Spielen sieglosen Trainer wohl keine große „Überlebenschance“ mehr einräumt - aber nach außen hin demonstriert er Kampfgeist. „Mir war bewusst, dass es nach dem Meistertitel nicht einfach werden wird, aber ich bin nach wie vor hochmotiviert“, ließ sich Foda nach der Cup-Blamage zitieren.
Angst um seinen Job habe er jedenfalls nicht: „Nein! Es geht nicht um meinen Job. Sondern um die wesentlichen Dinge. Dass wir schon so viele Punkte verschenkt haben in der Meisterschaft. Und auch hier im Cup. […] Ich weiß nicht, was da bei dem einen oder anderen Spieler vorgeht.“








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